Die evangelische Stadtkirche ist nicht nur Symbol einer etwa tausendjährigen christlichen Ortsgeschichte, sondern überragt auf ihrer Anhöhe noch heute jedes andere Gebäude in Westerkappeln. Sie bildet seit jeher das Zentrum der Gemeinde.
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Vor zirka 4000 Jahren sind in Westerkappeln die Großen Sloopsteine entstanden. Das Großsteingrab gilt als das größte und besterhaltene seiner Art in Westfalen, auch wenn die Decksteine zum Teil abgerutscht sind.
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Das ehemalige Rittergut ist eine Wasserburg auf zwei Inseln. Sie hat mehrere Gräften und Zugänge über drei Brücken. Das Herrenhaus wurde 1777 umgebaut. Es ist ein eingeschossiger Dreiflügelbau mit Freitreppe und Portal. Torhaus und Giebel des Haupthauses wurden 1862 im Renaissancestil umgebaut.
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Zu den jüngeren Sehenswürdigkeiten des Westerkappelner Ortskerns gehört zweifelsohne der Goldene Blumenhase auf dem Kreuzplatz. Das farbenfrohe Kunstwerk von Professor Heinrich Brummack wurde Anfang Mai 2003 installiert und wenig später zum Auftakt des Maimarktes feierlich enthüllt.
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Das Traktorenmuseum ist auf einem traditionellen westfälischen Bauernhof untergebracht und dokumentiert die Entwicklung der Schlepper von der Zugmaschine bis zum Universalschlepper. Auf dem rund 7000 Quadratmeter großen Gelände befindet sich die wohl umfangreichste Ausstellung ihrer Art in Norddeutschland.
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Von den zirka zwölf jüdischen Friedhöfen, die es im Kreis Steinfurt gibt, gehört der Westerkappelner zu den schönsten. Die Ruhestätte ist auf dem waldigen Hügel Gabelin gelegen, einige Hundert Meter östlich des Ortskerns. Sie entstand, als kurz nach 1800 die ersten jüdischen Familien nach Westerkappeln.
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Das Tor stammt aus dem Jahre 1839 und wurde nach griechisch-römischem Vorbild gebaut. Während das Tonnengewölbe und die spitzbogigen Fenster klassizistische Elemente erkennen lassen, erinnern die markanten Quadersteine eher an den Stil eines Festungstores.
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Das Rittergut Langenbrück, westlich von Westerkappeln gelegen, war von alters her ein landtagsfähiges adeliges Gut. Es wurde um 1350 erbaut von einem Rudolf von Langen, der auch Erbauer des Hauses Langewiese bei Ibbenbüren war. Bei der Namengebung spielte in beiden Fällen offenbar der Familienname eine Rolle.
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Fünf Kilometer südlich des Ortsmittelpunkts der Gemeinde Westerkappeln befindet sich das in der Bauerschaft Hambüren gelegene ehemalige Rittergut Velpe. Der Name Velpe taucht erstmalig um 1200 in einem Einkünfteregister des Domprobstes von Osnabrück auf. Auch in den Jahren 1298 und 1299 werden Angehörige der Familie von Velpe urkundlich erwähnt.
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